Aussichtspunkte 40: auf und vom Aussichtshügel ganz im Süden

Heute geht es in meiner Reihe über Aussichtspunkte und Ausblicke in und über Mendener Stadtgebiet um einen Hang neben Mendens südlichstem Ortsteil Oberrödinghausen.

Ich beginne mit der Aussicht auf den Aussichtspunkt. Von jenseits der Stadtgrenze, nämlich von Hemeraner Gebiet, geht der Blick nach Osten auf den Wald Borg auf dem gleichnamigen Hügel:

Foto 1: auf den Hügel und Wald „Borg“ von Westen; Menden-Oberrödinghausen; Oktober 2011

Auf dem ersten Bild sieht man schon, dass der Hochwald großflächige Lücken auf dem Westhang hat. Er war wenige Monate zuvor durch Holzernte gelichtet worden. Nur dadurch wurden von dort Aussichten möglich, die vorher jahrzehntelang verstellt waren. Vor allem hat man vom Borg einen perfekten Ausblick auf Siedlung und Kalkwerk von Oberrödinghausen:

Foto 2: Oberrödinghausen vom Südwesthang des Borg mit dem Kalkwerk hinten; hinten links Hüingsen;  ganz hinten rechts der Rothenberg bei Menden-Mitte; Oktober 2011

Aber auch der Hang des Borgs  bietet ein Aussichtsziel „von sich selbst“ mit der Kath. Maria-Friedens-Kirche und zudem auf die Bundesstraße B 515 (Hönnetalstraße):

Foto 3: Blick vom Südwesthang des Borg auf seine nordwestliche Kuppe und auf die Maria-Friedens-Kirche von Oberrödinghausen (Mitte); halb-links die B 515; Oktober 2011

 

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Bilderkreisel 218: untere Obere Promenade gegenüber Arboretum und Bahnhofsbrücke

Im Bilderkreisel gehen wir weiter über die Straße Obere Promenade, kommen dabei aber deren unterem Ende (Anfang) immer näher.
Der erste Blick in dieser ‚Kreiselstation‘ geht von oberhalb der Straße, nämlich von einer Fußweg-Treppe, nach Südosten weiter über die Hönne auf das Arboretum :

Foto 1: untere/vordere Obere Promenade von der Fußwegtreppe (zum Heimkerweg); hinten die Hönne und der Arboretum-Park; Januar 2009

Das zweite Bild zeigt die Sicht von derselben Treppe, diesmal aber von weiter oben und hönneabwärts/stadteinwärts und im Sommer:

Foto 2: untere Obere Promenade vom unteren Heimkerweg; hinten die Hönne mit der Bahnhofsbrücke; Juli 2012

Wieder „unten“ auf der Promenade geht es weiter Richtung Bahnhof und Untere Promenade. Dabei gibt das nördliche Ende des Arboretums am anderen Hönneufer den Blick frei auf die untere Walramstraße mit u. a. dem Arbeitsamt:

Foto 3: von unterer Oberer Promenade über die Hönne auf untere Walramstr. mit Arbeitsamt (hinten rechts) und Bahnhofstr. (hinten links); Oktober 2013

Am Standort von Foto 3 sind wir schon sehr nah an der Bahnhofsbrücke, die Mendens Bahnhof mit der Bahnhofstraße und so mit dem Stadtzentrum verbindet:

Foto 4: von unterer Oberer Promenade auf Hönne und Bahnhofsbrücke; August 2012

 

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Pflanzen- und Tierwelt Mendens 16: zweierlei Winden am Wegesrand

In diesem Artikel über die Flora Mendens geht es um die beiden hier häufigsten Arten aus der Familie der Windengewächse.
Sie kommen an ähnlichen Standorten vor. So stammen auch die meisten Fotos dieses Beitrags vom Wegrand des Hönne-Radwegs im Gelände „In der Molle“ nördlich der Innenstadt:

Foto 1: Hönne-Radweg neben Ex-Kläranlage (links) und Hönnetalbahn; August 2013

Dort wächst zum einen die Zaunwinde, die eher im Gebüsch gedeiht. Ihre Stängel winden sich an  Pflanzen oder anderen „Kletterhilfen“ empor und tragen weiße, trichterförmige Blüten:

Foto 2: Blüten und Blätter (glattrandig, herz-/pfeilförmig) der Echten Zaunwinde in der Molle; August 2013

Die Zaunwinden leben in Gesellschaft anderer Kräuter und Stauden, hier z. B. zusammen mit Moschus-Malven:

Foto 3: Zaunwinde neben Moschus-Malve (vorne) in der Molle; August 2013

Ein wenig ähnelt die Blüte der anderen Winden-Art den Malven. Sie ist aber natürlich näher mit der Zaunwinde verwandt, obwohl sie „nur“ zur gleichen Familie gehört, nicht zur gleichen Gattung. Es ist die Ackerwinde, die kleinere, flachere und rosa-weiß-gestreifte Blüten-(Kron-)blätter als die Zaunwinde hat:

Foto 4: Ackerwinde in der Molle; August 2013

Die Ackerwinde lebt auch weiter abseits von Gebüschen und breitet sich dann flach auf dem Boden aus:

Foto 5: Zaunwinde am Wegrand (Böschung) des Hönneradwegs, ca. 1,5 km südlich vom Standort der Fotos 1-4; August 2013

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Bilderkreisel 217: Obere Promenade zwischen Hönne, Fußbrücke und Bahn

Nach ziemlich langer Unterbrechung geht es hier weiter mit dem „Bilderkreisel“.
Wir hatten in der letzten Station etwa die Mitte der Straße Obere Promenade erreicht. Der erste Blick dieses Beitrags auf die Promenade erfolgt von „außerhalb“, nämlich von der anderen Seite des Flusses Hönne:

Foto 1: mittlere Obere Promenade vom östlichen Hönneufer aus; April 2009

Das mittlere Haus von Foto 1 gibt es nicht mehr und dort steht inzwischen ein neues. Während die Baulücke bestand, gab es die Gelegenheit zum Durchblick auf die Bahnstrecke der Hönnetalbahn, die ansonsten wegen der Wohnbebauung verstellt war und ist:

Foto 2: mittlere Obere Promenade mit Blick durch eine Baulücke auf einen Zug der Hönnetalbahn;Juli 2013

Das nördliche (untere) Drittel der Oberen Promenade wird markiert durch eine alte und  ansehnliche Fußgängerbrücke als Beginn eines Weges zum Walram-Gymnasium (heute: Gymnasium an der Hönne) und weiter zur Straße Lohmühle in der Altstadt. Hier ist die Sicht von der Brücke nach Westen auf die Promenade:

Foto 3: von der Walrambrücke („Saubrücke“) auf die mittlere Obere Promenade; nach Renovierung, Juli 2013

Im Volksmund heißt die Brücke auch „Saubrücke“, weil hierüber Schweine aus der Stadt (als ihre Bewohner noch überwiegend auf das Gebiet der heutigen Altstadt beschränkt war), auf Weiden jenseits des Flusses geführt wurden.

Als letztes Bild dieses Beitrags zeige ich den Blick von der Brücke zum untersten Abschnitt der Oberen Promenade:

Foto 4: untere Obere Promenade von der Walrambrücke, hönneabwärts; Oktober 2011

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Gegenpunkte 20: Fußwege – mal einfach, mal aufwändig

Diesmal geht es in meiner Reihe über Gegensätzlichkeiten auf Mendener Stadtgebiet um Fuß(gänger)wege. Die gibt es in allen Abstufungen von ganz einfach bis aufwändig gebaut.

Selbst in unserer technisch hochentwickelten Zeit gibt es sie noch, die schlichten Trampelpfade, die sich ihre Nutzer selbst „erlaufen (ertrampelt)“ haben, so wie hier am Plattheidersiepen zwischen den Stadtteilen Platte Heide und Bösperde-Holzen:

Foto 1: Trampelpfad am Plattheidersiepen (rechts); Mai 2007

Auch kleinere Hindernisse wie schmale Bachläufe lassen sich bei solchen Wegen ohne Bauwerke überwinden, es sei denn, man zählt zurechtgelegte Steine als Brücke 😉

Foto 2: Furt mit Steinen am Fußweg von der Pater-Kolbe-Str. über den Plattheidersiepen(bach) zum Stuckenacker; Januar 2010

Das Gegenteil zu solchen oft auch „offiziell“ gar nicht vorgesehenen Trampelpfaden stellen aufwändig gebaute Fußwege mit technischen Konstruktionen dar, wie die Fußgängerbrücke über die Iserlohner Landstraße zwischen Felsenkeller und Wünnefeld:

Foto 3: Fußgängerbrücke vom Wünnefeld über die Iserlohner Landstr. und ehem. Bahnstrecke (jetzt Radweg) Menden – Iserlohn; September 2007

Fußgängerbrücken müssen nicht nur die reine Funktion, sondern auch die Sicherheit der Nutzer gewährleisten. Beides ist im Gegensatz zu Trampelfpaden nicht nur mit großem technischen, baulichen und damit finanziellen Aufwand verbunden, sondern auch durch reichlich Vorschriften geregelt …

Foto 4: auf der Fußgängerbrücke aus Foto 3, Richtung Felsenkeller; Oktober 2008

 

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Bilderkreisel 216: mittlere Obere Promenade – Wohnstraße mit Bäumen und Uferhecken

Zum ersten Mal bewegen sich drei aufeinander folgende Beiträge im Menden-Blog entlang der Hönne. Das liegt daran, dass zwei ‚Kreisel-Stationen‘ in Flussnähe liegen, die einen Artikel aus der „echten“ Hönne-Wanderung einrahmen.

Im Bilderkreisel geht es weiter durch die Straße Obere Promenade flussparallel und -abwärts:

Foto 1: mittlere obere Promenade, Richtung Bahnhof/hönneabwärts; August 2012

In diesem Bereich ist die Straße von mehreren Bäumen und – zum Flussufer hin – von einer Hecke geprägt. Außerdem fällt die Zweiteilung in asphaltierte Fahrbahn und gepflasterten Bürgersteig mit Rad-/Fußweg besonders deutlich ins Auge.

Hier ist der Blick in Gegenrichtung, also hönneaufwärts:

Foto 2: mittlere Obere Promenade; Richtung stadtauswärts/hönneaufwärts; Juli 2013

Über mehrere hundert Meter geht es in der Oberen Promenade so weiter, über die  sowohl der Hauptwanderweg X 18 des Sauerländischen Gebirgsvereins als auch der Hönne-Radweg verlaufen:

Foto 3: mittlere Obere Promenade, etwas unterhalb von Fotostandort 2, hönneabwärts; Juli 2013

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Fluss- und bachwärts durch Menden 40: Hönnebiegung neben der Heilig-Kreuz-Kirche

Dieser Beitrag liegt räumlich und thematisch sehr nah an der letzten „Bilderkreisel-Station“. Denn die führte auch entlang der Hönne, und zwar nur etwa 1 km flussabwärts von dem Punkt, wo ich jetzt mit meiner „richtigen“ Flusswanderung wieder einsetze.

In Höhe der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche geht Mendens Hauptfluss in eine recht steile Kurve und fließt für einige hundert Meter nicht in seine Hauptrichtung Nordwest, sondern nach West-Süd-West:

Foto 1: Hönne mit Biegung oberhalb der Heilig-Kreuz-Kirche; Februar 2013

Etwas weiter flussabwärts ist der Richtungswechsel der Hönne dann vollzogen und sie fließt auf eine Fußgängerbrücke zwischen Balver Straße und Kirche zu:

Foto 2: Hönnekurve unterhalb Hl.-Kreuz-Kirche; hinten Mitte ist schwach die Fußgängerbrücke zur Balver Str. zu erkennen; Februar 2013

In der Flussbiegung befindet sich auch eine Unebenheit im steinigen Hönnebett, die für eine Verwirbelung durch eine Art natürliche Staustufe sorgt:

Foto 3: Hönne mit Verwirbelung knapp oberhalb Heilig-Kreuz-Kirche; Februar 2013

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Bilderkreisel 215: Fischputte und Sporthallenblick an der mitte-oberen Obere Promenade

Im ‚Kreisel‘ gehen wir weiter entlang der Straße Obere Promenade nach Nordwesten, d. h. Richtung Bahnhof und Innenstadt und flussabwärts mit der Hönne:

Foto 1: mittlere Obere Promenade neben der Hönne, hier flussabwärts; August 2012

In diesem Bereich ist die Promenade noch von der mit einem Geländer gesicherten Ufermauer zum Fluss geprägt.
Auf dem anderen Ufer befindet sich die Sporthalle des „Städtischen Gymnasiums an der Hönne“ (Hönnegymnasium, Ex-Walramgymnasium), die im Sommer nur durch eine Lücke im Gebüsch zu erkennen ist:

Foto 2: Blick von der Oberen Promenade zum östlichen Hönneufer mit der Walram-Sporthalle; Juli 2013

Das  Ende der Ufermauer hat eine „Krone“, d. h. einen über das Straßenniveau hinausragenden Mauerbogen, worauf zudem die Steinskulptur „Putte mit Fisch“ des Mendener Künstlers Wilhelm Hausmann (1906 – 1980) steht:

mittlere Obere Promenade; mit der Skulptur „Putte mit Fisch“auf einem Mauerbogen über dem Hönneufer; Juli 2013

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Grenzpunkte 37: entlang des Jordan(-graben) zwischen Barge und Wimbern

Auf der Wanderung entlang von Mendens Stadtgrenze geht es im Nordosten Mendens beim Ortsteil Barge in Nachbarschaft zu Wickedes Ortsteil Wimbern weiter nach Süden. Beim letzten Mal hatten wir den Grenzpunkt zwischen der Ruhrtalklinik (Wickede) und der Wohnstraße Adolf-Sauer-Weg (Menden) erreicht.

Von dort verläuft die Grenze entlang des Oberlaufs (Graben) des Baches „Jordan“ nach Südosten:

Foto 1: Stadtgrenze entlang des oberen Jordan-Grabens bei Menden-Barge; links die Wickeder Seite; Oktober 2013

Aus der Gegenrichtung, d. h. von Süden, haben wir folgenden (Über-)Blick über die Grenze entlang des Jordans:

Foto 2: Menden-Barge von Süden; in der rechten Bildmitte verläuft entlang des Jordans (mit Zaun bzw. Pappelreihe) die Stadtgrenze zu Wickede; Oktober 2013

Noch etwas weiter südlich biegt der Jordan-Bach nach Osten ab, während die Grenze weiter Richtung Süden läuft, wo sie auf einen abknickenden Feldweg mit Ruhebank und „Outdoor-Tisch“ trifft:

Foto 3: Sitzbank am oberen Jordan in Menden-Barge; Grenze zu Wickede-Wimbern (rechts); Oktober 2013

 

 

 

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Bilderkreisel 214: obere Obere Promenade mit drei Blickrichtungen

Im Bilderkreisel sind wir am oberen (südlichen) Ende der Straße Obere Promenade angekommen. Die Wohnstraße wird östlich vom Lauf der Hönne begrenzt, westlich (jenseits der Wohnbebauung) verlaufen die Gleise der Hönnetalbahn.

Der erste Blick geht vom erhöhten, von den beiden oberen Hönnebrücken kommenden Straßenende promenaden- und hönneabwärts:

Foto 1: obere Obere Promenade, Richtung Norden, d. h. flussabwärts, rechts die Hönne mit Ufermauer; Juli 2008

Von der mit Lindenbäumen gesäumten Straße blickt man nach Osten auf das flachere Ufer, das dicht mit Bäumen und Gebüsch bestanden ist:

Foto 2: von Oberer Promenade über die Hönne auf das östliche Ufer; Juli 2013

Zum Schluss zeige ich noch den Blick in die Gegenrichtung, also hönne- und promenadenaufwärts:

Foto 3: obere Obere Promenade, Blickrichtung Süden = flussaufwärts; Hönne-Ufermauer links; Juli 2013

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