Bilderkreisel 172: alte und neue Bauten in der Mitte des Walram-Gymnasiums

Im Bilderkreisel sind wir wieder auf dem Geländes des einzigen verbliebenen Städtischen Gymnasiums in Menden, das fast 103 Jahre lang Walram-Gymnasium hieß und seit kurzem – leider – den eher beliebigen und viel zu umständlichen offiziellen Namen Städtisches Gymnasium an der Hönne trägt.

Wir blicken von der Laufbahn, auf der wir schon in der letzten Station waren, nach Osten zum Schulhof und den Schulgebäuden:

mit neuem Gebäude

Foto 1: Walram-Gymnasium mit Sporthalle (rechts), Neubau (links) und „halbneuen“ Gebäuden und hinterem Schulhof (Mitte hinten); April 2009

Auf Foto 1 ist der obere und jüngste Bereich der Schule zu sehen. Das weiße Gebäude links ist erst ca. 2008 hinzugekommen. Es ist quer zur Laufbahn und zum überdachten Gang gesetzt, der früher von der Sporthalle bis zum Altbau durchlief und jetzt jäh vor der neuen Wand endet.
Weiter nach Norden (hönneabwärts) gelangt man zum mittleren Bereich der Schule mit Schulhof und Bauten aus den 1950ern, 1970ern und dem allerneuesten Bau:

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Foto 2: Walram-Gymnasium, mittlerer Teil mit u. a. Neubau (rechts), Mensa (vorne links) , und „Mittelaltbau“ (hinten links); August 2013

Die Mensa ist das allerjüngste Gebäude des Gymnasiums. Zu „meiner Zeit“ war an dieser Stelle die Weitsprunganlage.
Nun gehen wir von der Laufbahn, die neben der Hönne liegt, auf den Schulhof mit Blick auf die 70er- und 50er-Schulgebäude:

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Foto 3: Walram-Gymnasium, mittlerer Schulhof, mit „Halbneu“-Bauten (rechts) und „Mittelalt“-Bau sowie Lehrer(zimmer)gang; August 2013

Auf den Gebäudetrakt hinten links blicken wir im nächsten Foto noch einmal aus der Nähe. Es war und ist der naturwissenschaftliche Bereich mit Bio unten, Physik in der Mitte und Chemie oben:

IMG_3541

Foto 4: Walram-Gymnasium, naturwissenschaftlicher Trakt; September 2011

Vor allem, was ich im Erdgeschoss (Biologie) während meiner Schulzeit erfahren und gelernt habe, hat mein Interesse an Natur und Ökologie mitgeprägt und fließt auch immer wieder in meine Blogs ein …

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Über zalp

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6 Antworten zu Bilderkreisel 172: alte und neue Bauten in der Mitte des Walram-Gymnasiums

  1. puzzleblume schreibt:

    Auf welchen Walram hat sich der Name bezogen, dass man ihn nicht mehr zeitgemäss fand?

    • zalp schreibt:

      Der Name stammt vom Kölner Erzbischof (damals Landesherr von Menden) Walram von Jülich (–> https://de.wikipedia.org/wiki/Walram_von_J%C3%BClich), der Menden 1331 die Stadtrechte verliehen hat und etwas später die Stadt befestigen ließ.
      Die Umbenennung der Schule hat aber nichts damit zu tun, dass irgendwer den Namen nicht mehr für zeitgemäß oder sonst passend hielte.
      Im letzten Sommer wurden die beiden bisher selbständigen städtischen Gymnasien fusioniert (außerdem gibt es hier noch ein privates).
      Schüler und Lehrer des anderen – quasi aufgelösten – Gymnasiums mussten zum (Ex-)Walram umziehen und haben sich dann zusammen mit der Elternschaft erfolgreich dagegen gewehrt, auch noch den Namen der (Ex-Konkurrenz-/Rivalen-)Schule annehmen zu müssen …

      • puzzleblume schreibt:

        Danke. Vermutlich ist das ein Weh für die Ehemaligen, aber als Aussenstehende finde ich die Lösung diplomatisch und esx wird wohl kaum lange dauern, bis es eine vergleichbare Kurzfassung vom neuen „Fusionsnamen“ geben wird.
        Die Wehmut kann ich aber nach fühlen. Mangels ausreichender Schülerzahlen sind bei uns in Lüchow nahezu alle Schulen neu umverteilt, gegeneinander ausgetauscht und zusammengelegt worden. Bei solchen Gelegenheiten bemerkt man, aus welchen fragilen Bausteinen man seine gedachte Identität zusammensetzt.

      • zalp schreibt:

        Ja, ich gebe zu, dass ich als Walram-Ehemaliger natürlich befangen bin, was den Namen angeht.
        Es hätte aber auch genug historische und lokalpatriotische Gründe (für alle Seiten) gegeben, den alten Namen beizubehalten: Es gab deutschlandweit nur ein Walram-Gymnasium, während es viele Schulen gibt, die „plump“ nach einem (benachbarten) Fluss o. ä. benannt sind.
        Aber ich will jetzt damit aufhören …
        Du hast übrigens sehr gute und überzeugende Argumente genannt, warum ich mich (wie viele andere Ehemalige) mit der neuen Situation anfreunden könnte und sollte 🙂

  2. nixe schreibt:

    Auf ein schulisches gebäude hätte ich auch gleich getippt. Eine typische Bauweise, die uns immer wieder begegnet. Eigentlich schade, dass man dem Gymnasium solch langweiligen Namen gab.
    Einen schönen Abend wünsche ich dir.
    Nixe

    • zalp schreibt:

      Der neue Name ist nicht nur langweilig , sondern vor allem umständlich. Für die Mendener war die Schule schlicht „das Walram“ und wir als Schüler sagten „wir sind am Walram“ oder nannten uns „Walramesen“ oder „Walramianer“.
      Heute müsste man also sagen „wir sind an der Hönne“ o. ä. – passt nicht!
      Aber bevor ich mich hier weiter über den neuen Namen aufrege, wünsche ich auch dir einen netten Abend!
      Viele Grüße,
      Christoph

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