vorher – nachher 18: Hönne in der Unterstadt, vor und nach der Aufweitung

An kaum einer anderen Stelle in Menden hat sich in den letzten 10 Jahren so viel verändert wie zwischen Bahnhof, Hönne und Unterstadt. Dazu kamen hier in der „Historien-Reihe“ des Blogs schon einige Beiträge und es soll noch so mancher folgen …

Diesmal geht es um die u. a. aus Gründen des Hochwasserschutzes erfolgte Aufweitung des  vorher ziemlich kanalisierten Flussbettes der Hönne im Bereich der westlichen Unterstadt. Zur Erleichterung der Orientierung auf den Bildern habe ich übereinstimmende (Lage-)Punkte so genau wie möglich mit übereinstimmenden roten Zahlen markiert.

Zuerst zeige ich die Hönne mit der unteren Promenade vor den Umgestaltungen sowohl des Hönnebettes als auch des Güterbahnhofgeländes. Das Foto ist von der 10 Tage nach meiner Aufnahme abgebauten Brücke an der unteren Kaiserstraße flussabwärts (nach Norden) gemacht:

von Brücke Kaiserstr.; vor Hönneaufweitung

Foto 1: Hönne unterhalb Ex- Brücke Kaiserstr.; vor Hönneaufweitung; links damaliger Fußweg Untere Promenade; Dezember 2007

Gut ein halbes Jahr später hatte sich an dieser Stelle der Hönne schon einiges geändert. Die Bauarbeiten zur Aufweitung des linken Ufers waren voll im Gange. Der ehemalige einfachen Holzzaun war abgebaut; ein Stapel der Zaunhölzer ist noch noch zu sehen (Z auf Foto 2). Die alten Platanen waren abgeholzt und die Betonmauer am Bringhof (Recyclinghof) abgebrochen:

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Foto 2: ähnlich Foto 1, zur Zeit der Bauarbeiten der Hönneaufweitung; Juni 2008

Wegen der Aufweitung musste der Rad-/Fußweg um einige Meter nach links (Westen) verlegt werden. Wir sehen vorne mittig die herausgehobenen Pflastersteine des alten Weges und vorne links das Schotterbett für den neuen Weg.

Foto 3 habe ich heute (9. August 2015) gemacht, um mal ganz aktuell zu sein 😉
Inzwischen ist nach der Umgestaltung des ehemaligen Güterbahnhofgeländes neben dem Rad-/Fußweg eine neue Straße entstanden. Neue Bäume (Linden) wurden gepflanzt und wilde Vegetation hat den aufgeweiteten Uferbereich erobert und einschließlich der eingebrachten Felsbrocken (s. Foto 2) überwuchert:

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Foto 3: wie Foto 2, aber aus August 2015

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Über zalp

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4 Antworten zu vorher – nachher 18: Hönne in der Unterstadt, vor und nach der Aufweitung

  1. puzzleblume schreibt:

    Sieht gut aus, mit etwas mehr Wildnis-Charakter. Mich wundert nur immer wieder die Einfallslosigkeit der Planer, die im Bereich von gepflasterten oder geteerten Fuß-und Radwegen immer noch auf Linden zurückgreifen, obwohl deren vor allem bei schwerem Boden meist oberflächennaher Wurzelbereich innerhalb der nächsten zwanzig Jahre zum Problem werden kann. Es ist doch nicht wünschenswert, Bäume dann wieder zu entfernen, wenn sie gerade beginnen, dem Begriff gerecht zu werden. Ich beobachte diese kostenintensive Gedankenlosigkeit immer wieder. Auch sind Linden mit ihrem hohen Abwurf und ihrer hohen Blattlausanfälligkeit eine Plage im städtischen Bereich, wo im Sommer alles verklebt und verstreut, ein hohes Strassenreinigungs-Aufkommen produzieren und dann wegen der Bürgerproteste zahlreiche Reinigungsaktionen und jährliche Gifteinsätze gefahren werden müssen bzw. die Wege alsbald zur Buckelpiste werden – sSo in München und Neusiedl selbst erlebt, da wohnte ich in je einer Lindenallee.
    In Zeiten der unbefestigten Wege war das alles egal, aber heute nicht mehr.
    Ich frage mich wirklich, wer so etwas entscheidet.

    • zalp schreibt:

      Ich bin auch kein Freund von Linden als (City-)Straßenbaum und sehe das wie du. Ich würde sie lieber mehr in (Misch-)Wäldern (wo sie bei uns sehr rar sind) oder ländlichen (Feldweg-)Alleen sehen. Das Image als „edler Stadtbaum“ hält sich aber hartnäckig, zumindest solange, bis die von dir beschriebenen Probleme auftreten. Bekannte Assoziationen mit „Unter den Linden“, „Lindenstraße“ , „Tanzlinde“, Gasthofnamen „Zur Linde“ u. v. m. , vielleicht auch mit dem Vornamen Linda, tragen sicher zur (Anfangs-)Begeisterung für die LInde bei.
      Ich hoffe, dass an der Hönnepromenade, wo die Bäume etwas versetzt in der offenen Böschung stehen, sich die Anhebung und „Verschmutzung“ des Pflasters in Grenzen halten werden.

  2. nixe schreibt:

    Sehr schöne Umstrukturierung, das gefällt den Augen des Betrachters gut.
    Es sieht großzügig aus; die Ufergestaltung macht einen einladenden Eindruck auf den Spaziergänger – hier geht man bestimmt gern entlang.
    Liebe Grüße
    von der Nixe

    • zalp schreibt:

      Ja, unsere Promenade ist ein sehr beliebter Spazierweg. Werktags tagsüber wird der Genuss an einigen Abschnitten allerdings durch die neue, parallel verlaufende Straße (mit Einkaufszentrum) etwas getrübt.
      Viele Grüße,
      Christoph

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