Aussichtspunkte 28: ehemaliges und aktuelles Aussichtsrestaurant überm Hönnesteilufer

In der Kurve der mittleren Unnaer Landstraße, die Teil der Bundesstraße B 515 ist und nordwestlich des Mendener Stadtzentrums liegt, stehen sich zwei Häuser schräg gegenüber, die über dem Steilufer der Hönne „thronen“:

von der Molle auf Haus Slamic

Foto 1: von der Molle über Tennisplätze SV Menden auf Haus Slamic (rechts) und ehem. Restaurant „Zum Aussichtsturm“ (links); März 2012

Auf Foto 1 blicken wir von unten (Osten) aus der Hönneniederung auf die beiden Gebäude. Zwischen ihnen hindurch verläuft die Bundesstraße. Links (und hinten) steht das ältere Haus, in dem sich bis 1936 das Restaurant Zum Aussichtsturm befand. Man sieht ganz links am Gebäude noch den Erker (Sockel) des früheren doppelt so hohen Aussichtsturms. Das rechte (vordere und jüngere) Haus beherbergt das aktuelle Hotel-Restaurant Slamic.

Von oben, vom Parkplatz des heutigen Hotels, Richtung Nordosten, hat man heutzutage eine mäßige Aussicht, u. a. auf die Tennisplätze des SV Menden, deren Zaun wir vorn auf Foto 1 sehen, über die Gleise der Hönnetalbahn und zum Ortsteil Schwitten:

von Unnaer Landstr. über Evidal nach Schwitten

Foto 2: von Unnaer Landstr. beim Haus Slamic über die „Molle“ mit Tennisplätzen des SV Menden, Gleisen der Hönnetalbahn, Werkhallen der Fa. Evidal, und auf Schwitten (ganz hinten); Januar 2008

Weil es das Restaurant zum Aussichtsturm und den zugehörigen Turm schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gibt, ist ein Ausblick von dort zur Stadtmitte und die dahinter liegenden Waldberge längst nicht mehr möglich. Zu der heutzutage viel geringeren Aussichtshöhe vom Rand der Unnaer Landstraße kommen auch noch hohe Bäume am Hönnesteilufer hinzu, welche die Aussicht behindern, die aber immerhin zu ahnen ist:

img_0672_v1

Foto 3: von der Unnaer Landstr. bei Haus Slamic über die Hönne (unten, ganz vorne) Richtung Südosten, zur Innenstadt; März 2013

Das Gebäude des früheren Aussichts-Restaurants soll auch noch mal in der Serie „Vorher – nachher“ vorkommen – für heute ist aber Schluss …

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Über zalp

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5 Antworten zu Aussichtspunkte 28: ehemaliges und aktuelles Aussichtsrestaurant überm Hönnesteilufer

  1. puzzleblume schreibt:

    Bis zur letzten Zeile hatte ich vor, nach dem Aussichtsturm zu fragen. Jetzt warte ich darauf 🙂

    • zalp schreibt:

      Ja, ich bin dann sogar bereit, schon den nächsten „Vorher-nachher“-Beitrag darüber zu machen. Aber ein bisschen Spannung und Interesse für den Blog muss ich ja aufrechterhalten 😉

    • zalp schreibt:

      Ich habe nun doch schon mal das alte (Bildpostkarten-)Foto vom Turm eingestellt (s. meine Antwort an nixe). Alles Weitere dazu folgt demnächst.
      So, nun wünsche ich für heute aber eine gute Nacht!
      Christoph

  2. nixe schreibt:

    Ja…an dem Aussichtsturm wäre ich auch interessiert. Schade eigentlich, aber wahrscheinlich stand der nicht unter Denkmalschutz.
    Ach ja…und viel Industrie kann ich durch die Äste erkennen. Man muß scharf gucken um die Tennisplätze zu erkennen. Hier mitten in Celle ist nichts mit Weitblick, da muß man schon eine Radtour unternehmen. 🙂
    Einen schönen Sonntagabend wünsche ich dir
    I. Nixe

    • zalp schreibt:

      Ein altes Foto vom Aussichtsturm kommt bald bzw. hier schon mal vorab ein Link dazu:

      Der Sockel steht ja heute noch. Die Spitze mit der Aussichtsplattform soll schon vor dem II. Weltkrieg abgetragen worden sein.
      Die Aussicht heutzutage ist schlecht, im Sommer bei dichtem Laub sowieso.
      sehen. Aber auf Foto 2 „leuchtet“ doch der rote Tennisplatzbelag einigermaßen gut durch die Zweige, oder?
      Die moderne Industriehalle (und der Schornstein auf Foto 3) gehört zu Mendens ehemals größtem Industriebetrieb, dessen Ursprung übrigens noch viel älter ist als das längst geschlossene Aussichts-Restaurant.

      Weitblick als Ansporn für Radtouren ist doch gut 😉
      Und Ausblicke ohne Berge und Industriegebäude im Sichtfeld ist auch was wert 😉
      Ich wünsche dir auch noch einen schönen Sonntagabendausklang, eine schöne Sommerwoche und nettes „Wiedereinleben“ in den Nach-Urlaubsalltag,
      Christoph

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