Grenzpunkte 21: Ruhr zwischen zwei Naturschutzgebieten zwischen Menden und Fröndenberg

Zuletzt waren wir auf unserer Grenz- und Ruhrwanderung am großen Ruhrwehr zwischen Fröndenberg-Westick (auf dem Nordufer) und Menden-Schwitten (Südufer). Knapp oberhalb davon durchfließt die Ruhr zwei Naturschutzgebiete, nämlich das noch recht junge N.S.G. „Kiebitzwiese“ auf Fröndenberger/Kreis-Unna-Seite und dem ältesten Mendener N.S.G. „Auf dem Stein“ (vgl. N.S.G.-Übersicht), das südlich der Ruhr liegt:

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Foto 1: die Ruhr (inkl. Stadt-/Kreisgrenze in der Flussmitte) zwischen dem Westende des Mendener N.S.G. “ Auf dem Stein“ (vorne) und dem Fröndenberger N.S.G. „Kiebitzwiese“ (hinten/nördlich); Mai 2013

An dieser Stelle der Ruhr sind bogenförmig in das Wasser ragende Äste von gekippten Weidenbäumen charakteristisch.

Von der Mendener (Schwittener) Seite aus bietet sich folgender Blick über die Ruhr auf das Fröndenberger Ufer mit dem Höhenzug des Haarstrangs im Hintergrund:

vom Ruhrkliff auf die vordere Kiebitzwiese

Foto 2: Blick vom südlichen Ruhrufer über den Fluss auf das Fröndenberger N.S.G. „Kiebitzwiese“; im Hintergrund der Haarstrang bei Frdbg.-Neimen; Mai 2013

Aus der entgegengesetzten Richtung, von Fröndenberger Seite, aus dem N.S.G. „Kiebitzwiese“, haben wir einen Ausblick auf das Mendener N.S.G. „Auf dem Stein“ und den bewaldeten Berg „Große Haar“:

von Kiebitzwiese über westl. Auf dem Stein auf Sassenland und Große Haar

Foto 3: vom Südwestteil des N.S.G. „Kiebitzwiese“ bei Fröndenberg über die Ruhr auf den Westteil des  N.S.G. „Auf dem Stein“ bei Menden-Schwitten; hinten der Berg „Große Haar“ mit der Siedlung Schwitterknapp; April 2013

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2 Antworten zu Grenzpunkte 21: Ruhr zwischen zwei Naturschutzgebieten zwischen Menden und Fröndenberg

  1. puzzleblume schreibt:

    Es ist sehr erfreulich, wenn in jüngerer Zeit doch noch Naturschutzgebiete dazukommen, wobei ich bei uns den Eindruck habe, dass auf den anderen Flächen das naturgemäße Denken eher wieder auf einem Rückzug in die Intoleranz ist, so als erteile gerade das Schaffen von Naturschutzgebieten die Legitimation, im Gegenzug mit all dem anderen auf schwarzweissdenkerische Weise rücksichtsloser umzugehen.

    • zalp schreibt:

      Stimmt. In diesem Fall ergänzen sich ein ziemlich altes N.S.G. (von 1960) und ein ziemlich „frisches“ (von 2002) sehr gut.
      Die Tendenz, Naturschutz wieder verstärkt in „Reservate“ abzuschieben und ihn ringsum eher zurückzudrängen, ist aber leider auch hier zu beobachten.

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