Gegenpunkte 2: landschaftsfern – stadtfern

Der Untertitel meines Menden-Blogs ist „Stadt und Landschaft“.
Wie jede Stadt liegt auch Menden in einer Landschaft und hat umgekehrt die sie umgebende Landschaft geprägt. Das ist eine wechselseitige Sache.
Nun gibt es in jeder Stadt Ecken, die sind sehr von Bebauung und überhaupt menschlichem Einfluss bestimmt. Es gibt aber auch Flächen und Stellen, die noch (einigermaßen) in naturnaher Umgebung und relativ weit weg von Siedlungen und Verkehrswegen liegen.
Eine ganz subjektive Gegenüberstellung zweier solcher Gegenpole in Menden bringe ich in diesem Beitrag.

Ich beginne mit einem Gewerbe-/Industriegebiet an der nördlichen Ausfallstraße Mendens, der Fröndenberger Str. (NRW-Landesstraße L 679). Zu finden auf Suchkarte 1, Koordinaten G/4.

mittlere Fröndenberger Str. mit Herbrügger-Parkplatz und Fliesen-Outlet

Foto 1: mittlere Fröndenberger Str. (L 679); Richtung Norden; vorne rechts mit Schneehaufenresten; Sonntag im März 2013

Obwohl ein paar Straßenbäume vorhanden sind, wirkt hier doch alles mit Asphalt und Beton  sehr natur- und landschaftsfern.

Ganz anders dagegen ist es im Lüerwald,  im eher dünn besiedelten Osten des Stadtgebietes, erst recht wie hier an einer Stelle abseits der Haupt-Forstwege. Zu finden auf Suchkarte 1, Koordinaten N/5.

überwuchernder Forstweg im mittleren Lüer

Foto 2: überwuchernder Forstweg im mittleren Lüerwald bei Menden-Oesbern; November 2009

Hier in den abgelegeneren Bereichen dieses großen Waldgebietes habe ich – innerhalb der Mendener Stadtgrenzen – noch am ehesten einen naturnahen und „zivilisationsfernen“ Eindruck. Es gehört auch zu den wenigen Ecken auf eigenem Stadtgebiet, wo ich mich schon mal ernstlich verlaufen habe. Es wurde mir nämlich am Tag von Foto2 (Mitte November, spät nachmittags) sogar stockfinster dabei 😉  ….

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Über zalp

Beobachter von Alltag, Natur, Landschaft und (Jahres-)Zeiten aus dem nördlichen Sauerland
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4 Antworten zu Gegenpunkte 2: landschaftsfern – stadtfern

  1. nixe schreibt:

    Schön, dass es solch ruhige naturbelassene Gegenden als Ausgleich gibt. Meinetwegen darf man sich in den dunklen Jahreszeiten gruseln…solange das nur Fantasie bleibt 😉 hihi
    Furchtbar öde und kalt wirkt doch so ein Industriegebiet, was man ja wohl benötigen wird; so lieblos und karg – reiner Zweck halt
    Herzliche Grüße zum Wochenende
    von der Nixe

    • zalp schreibt:

      Sehr schön und treffend gesagt 🙂
      Ein Industriegebiet am Wochenende nachts -und abseits der Straße – ist mir übrigens gruseliger als ein Wald – in ersterem können eher zwielichtige Gestalten mit unguten Absichten auftauchen als in letzterem … 😉
      Auch dir ein schönes Wochenende,
      Christoph

  2. Follygirl schreibt:

    Die Industriegebiete mag ich nie… und meide sei eigentlich.. wobei den Wald liebe ich natürlich. Hoffe mal es gibt in einigen Jahren noch Wald in der Nähe der Städte.
    LG, Petra

    • zalp schreibt:

      Industriegebiete lassen sich leider nicht immer umgehen. Hier sollte es v. a. den Kontrast zum naturnahen Wald abbilden.
      Und ja, das hoffe ich doch auch, dass gerade die Städte sich um den Walderhalt auf ihrem Gebiet kümmern.
      Viele Grüße,
      Christoph

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