Aussichtspunkte 17: von Kyrill-Windwurffläche auf Innenstadt und Kapellenberg

Waldränder oberhalb der Stadt sind meist gute bis ausgezeichnete Aussichtspunkte (vgl. Aussichtspunkte Nr. 1). Wenn am Waldrand Bäume gefällt werden, vergrößert sich die Aussichtshöhe und/oder das Blickfeld oft, bis die Sicht einige Jahre später wieder zugewachsen ist. Nicht immer aber ist forstliche Holzernte die Ursache für plötzliche Kahlflächen am Waldrand. Auch Windwurf durch Sturm gehört dazu.
Im Januar 2007 tobte u. a. über dem Sauerland der Orkan „Kyrill“. Menden war im Vergleich zum oberen Sauerland „nur“ mittelschwer betroffen. Dennoch gab es einige Windwurfflächen. Diejenige mit dem besten Ausblick liegt südwestlich der Kernstadt am Rand des Stadtforsts Waldemei:

Menden, von der Waldemei auf den Rothenberg

von der Windwurffläche in der östlichen Waldemei über die obere Kernstadt auf den Rothenberg mit dem Hang des Kapellenbergs inkl. Waldkapelle (1) und dem Hang des Hünenköpfchens mit dem Hallenbad (2); Oktober 2007

Vor dem Sturm war hier dichter Fichtenwald, der noch längst nicht hiebreif war, sodass man mitten im Wald ohne Aussicht war. Inzwischen ist die Aussicht hier noch besser (denn die Bäume in de Bildmitte sind auch weg), wächst aber allmählich auch wieder zu.

Ich bleibe aber noch im Kyrill-Jahr.  Auf dem nächsten Foto aus Dezember 2007  von einer ca. 200 m vom letzten Standort entfernten Stelle sieht man besser, dass es sich um eine vom Sturm gebeutelte Fläche handelt – und hat eine freiere Sicht auf die obere Kernstadt im Hönnetal:

Menden, von der Waldemei auf den Rothenberg

Blick von der Windwurffläche in der östlichen Waldemei über die obere Innenstadt (links) mit dem Krankenhaus, Teile des Stadtteils Lahrfeld (hinten links) und die Oberstadt (rechts) auf den Rothenberg mit dem Kapellenberg; Heiligabend 2007

Kurz noch zur Erinnerung eine Anmerkung zum Rothenberg:  es ist ein Berg mit dem nach ihm benannten Wald. Seine westlichen, stadtseitigen „Vorberge“ oder Hänge haben eigene Namen: Kapellenberg und Hünenköpfchen. Alle drei Erhöhungen sollen noch öfter im Blog vorkommen …

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Über zalp

Beobachter von Alltag, Natur, Landschaft und (Jahres-)Zeiten aus dem nördlichen Sauerland
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2 Antworten zu Aussichtspunkte 17: von Kyrill-Windwurffläche auf Innenstadt und Kapellenberg

  1. nixe schreibt:

    Kyrill hat uns auch einige Schneisen gebracht, das läßt dann weit blicken und es wurde deshalb viel aufgeräumt.
    Auf dem unteren Foto sieht man wie lange es dauert, bis sich das Waldbild harmonisert…alles noch sehr unregelmäßig im Wuchs.
    Liebe Grüße
    Isolde

  2. zalp schreibt:

    Beide Fotos stammen ja noch aus dem Kyrill-Jahr. Das untere Billd mit der noch etwas größeren Verwüstung ist sogar etwas jünger (11 Monate nach dem Orkan) als das obere (9 Monate nach Kyrill).
    Inzwischen sieht alles wieder „heiler“ aus (ich hoffe, das bleibt auch nach dem draußen gerade schon recht stürmischen Wind so …).
    Viele Grüße,
    Christoph

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