Wäldervielfalt 7 – Unterwuchs, üppig oder spärlich

Der Wald besteht nicht nur aus Bäumen. Unter ihnen wachsen Sträucher, Stauden, Kräuter, Pilze und Moos. Die anderen Pflanzen bilden im vertikalen Aufbau des Waldes eigene „Stockwerke“, z. B. die Strauchschicht.
Diese fällt – abhängig von den Bedingungen am jeweiligen Standort – mal üppig, mal spärlich aus.
Je mehr Licht auf den Boden durch das Dach aus Baumkronen fällt, je feuchter und nährstoffreicher es für die kleineren Pflanzen ist, desto besser gedeiht der Unterwuchs, wie hier in einem lichten Laubwald in einem Bachtal (Wannebach bei Menden-Ostsümmern) auf tiefgründigem Boden:

Menden, unterwuchsreicher Wald im oberen Wannebachtal

dichter Unterwuchs mit u. a. Farn im oberen Wannebachtal, westlich des Hembrocker Bergs; Juni 2010; in Suchkarte 1, E/7

Wo es den niedrigwüchsigen Pflanzen an ausreichend Licht, Nährstoffen und/oder Feuchte fehlt, oder wo intensive forstwirtschaftliche Nutzung stattfindet, kann sich auch deutlich weniger Unterwuchs im Wald bilden bzw. halten, so wie hier in einem Fichtenforst im Lahrwald bei Menden-Schwitten:

Menden, Fichtenforst im Lahrwald

Fichtenforst im Lahrwald bei Menden-Schwitten; November 2011; in Suchkarte 1, I/4

 

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