Aussichten 9: Oesbern – zwei Hügelseiten, eine (Ex-)Gemeinde

Ich habe bisher die nordöstliche Ecke des Mendener Stadtgebiets hier im Blog vernachlässigt. Deshalb blicken wir dieses Mal auf den Ortsteil Oesbern. Der war bis zur Gebietsreform 1974 eine selbstständige politische Gemeinde. Das ehemalige Gemeindegebiet ist in zwei große Teilbereiche gegliedert: das eigentliche Oesbern im Süden und die Ortschaften Barge und Werringsen im Norden. Hier ist zunächst die Aussicht von Norden nach Süden auf den Norden von Oesbern:

Menden, Ortsteile Barge und Werringsen

vom Haarstrang über das Ruhrtal auf Barge und Werringsen; Juli 2009; zu den beschrifteten Bildpunkten s. Haupttext

Unser Blick geht vom Haarstrang über das Ruhrtal und die nicht zu Menden gehörenden Feldgehölze westlich des Wickeder Ortsteils Wimbern. Dahinter, am Hangfuß, liegt Barge, das selbst wiederum in Niederbarge und (Ober-)Barge gegliedert ist. Auf dem Foto ist aber von Niederbarge nichts zu sehen, weil es teils von Bäumen verdeckt ist und teils erst jenseits (westlich) des rechten Bildrandes liegt. Barge erstreckt sich als schmale Siedlung zwischen Feldflur im Osten (Pkt. Nr. 1 auf dem Foto) bis zum schmalen Gehölz westlich davon (Nr. 2). Weiter südlich und oberhalb von Barge zieht sich das Dorf Werringsen (Nr. und Nr. 4) „eine Etage höher“ am Hang entlang. Dahinter folgt ein Einschnitt am Berg, der durch den Oberlauf des Wimberbachs (Nr. 5) gebildet wird.
Auf dem Hügelkamm befindet sich vor dem Wald der Oesberner Wasserbehälter (Nr. 6) und hinter dem Wald das Oeberner Windrad (Nr. 7).
I
nsgesamt steigt das Gelände von der Ruhr nach Süden hin an. Die Oesberner Gemarkung geht auch jenseits (südlich) des Höhenzuges weiter. Von Norden her ist die Aussicht darauf allerdings versperrt, deshalb gucken wir jetzt von Süden auf das südliche („echte“, alte) Oesbern:

Menden, Ober-Oesbern mit Windrad

von Böingsen über das Biebertal auf Ober-Oesbern und das Oesberner Windrad; September 2009

Man sieht auf dem Foto über den Wald zwischen Lendringsen und Oesbern auf einen kleinen Teil Ober-Oesberns  und – nicht zu übersehen – auf das Windrad auf dem Berg, der topographisch die beiden großen Teilbereiche Oesberns trennt. Aber wie gesagt, eine politisch-administrative Grenze war und ist dort nicht.

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Über zalp

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2 Antworten zu Aussichten 9: Oesbern – zwei Hügelseiten, eine (Ex-)Gemeinde

  1. Follygirl schreibt:

    Das ist ja ein wirklich schöne Gegend .. würde mir bestimmt gut gefallen.
    LG, Petra

    • zalp schreibt:

      Ja, gut möglich. 🙂 Die Landschaft ist hier zwar nicht spektakulär oder gar atemberaubend schön wie einige Ecken weiter „oben“ im Hochsauerland, aber auf jeden Fall ganz reizvoll.
      Dabei kommt das auf diesen beiden eher schlechten Fotos gar nicht so gut rüber….

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