Wiedereinstieg

Nach der bisher längsten Pause (Unterbrechung, Ruhephase, wie auch immer .. ) hier im Menden-Blog möchte ich wiedereinsteigen. Zuletzt hatte ich mich insgesamt wenig mit dem Bloggen und dann auch mehr mit meinem anderen Blog (Jahrestageszeitenbuch) beschäftigt.

Das Ende der diesjährigen Mendener Pfingstkirmes (von deren Abschluss-Feuerwerk ich gerade zurück bin ..) scheint mir ein guter Anlass dafür zu sein. Dennoch gibt es aber heute keine Kirmes-Bilder und auch  keinen Beitrag aus einer meiner thematischen Reihen.

Stattdessen zeige ich schlicht zwei der Fotos, die ich zuletzt für den Menden-Blog gemacht habe. Eines ist eher „städtisch“, das andere „ländlich/landschaftlich“, was ja auch zum Motto des Blogs „… Stadt und Landschaft“ passt.

Im April nahm ich die Aussicht vom Stadtteil Rauherfeld auf das Mendener Huckenohl-Stadion auf, das sich in einer weitgehend natürlichen, quasi dafür passenden Geländemulde erstreckt:

Foto 1: Blick vom Westrand des Rauherfeldes nach Westen über das Huckenohl-Stadion; April 2019

Anfang Juni war ich unterwegs westlich des Stadtzentrums in den Feldern zwischen dem Stadtteil Platte Heide, den ländlichen Ortsteilen Hembrock und Ostsümmern  und dem Gaxberg:

Foto 2: Gerstenfelder zwischen Platte Heide, Hembrock, Ostsümmern (halb-hinten rechts) und Gaxberg (nach hinten links); ganz hinten, jenseits der Ruhr, der Haarstrang mit Übergang ins Ardeygebirge (im Kreis Unna bzw. Stadt Dortmund); Juni 2019

 

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Fluss- und bachwärts durch Menden 43: am Hönnepegel

Nun ist mein letzter Beitrag hier im Menden-Blog schon über einen Monat und die letzte Nord-Etappe der Hönnewanderung sogar schon weit länger als ein Jahr her … deshalb ist es Zeit wieder einzusteigen, zumal ich Fotos für diesen Flussabschnitt habe, die ich heute vor genau 6 Jahren gemacht habe.

Im Gelände In der Molle, nördlich der Mendener Kernstadt, steht der letzte (= mündungsnächste) Flusspegel der Hönne:

Foto 1: Hönne-Pegel in Menden, in der Molle, knapp flussaufwärts von der Molle-Brücke; Blick vom Ost- zum Westufer;  27. Januar 2013

Der Pegel wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) betrieben. Nähere Infos zum Pegel gibt es hier.

Von anderen Ufer, das ja ein Steilhang ist, hat man einen Blick von oben auf Fluss und Pegel:

Foto 2: Hönnepegel und Hönne von oben (vom Westufer zum Ostufer); März 2012

Vom Pegelstandort hönneaufwärts, d. h. Richtung Süden und Stadtmitte, hat man folgenden Blick auf den Fluss:

Foto 3: Hönne wenige Meter südlich/flussaufwärts des Hönnepegels, unterhalb der Unnaer Landstr. (rechts oben); Januar 2013

Auch die aktuellen Wasserstände an diesem Pegel lassen sich online nachsehen.
Den Rückblick auf die letzten 12 Monate hänge ich hier mal als Bildschirmfoto an. Man erkennt  sehr deutlich die lang anhaltenden Tiefstände im Jahr 2018:

 

 

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Bilderkreisel 234: Berufsschule – der südliche Bereich

In der letzten Kreiselstation waren wir über die untere Werler Straße zur Mendener Berufsschule gekommen, die keine Mendener (städtische) Schule ist, sondern eine des (Märkischen) Kreises und Hönne-Berufskolleg heißt.
Der alte und rein fußläufige Haupteingangsbereich ist von viel Grün und einem Kunstwerk geprägt:

Foto 1: Hönne-Berufskolleg; Eingangsbereich an der unteren Werler Str., mit Hausmann- (= Name des Künstlers) -Brunnen und Fahnenmasten; Oktober 2008

Die überdachten Außengänge lassen einen atrium-artigen Eindruck der Schulgrünflächen aufkommen:

Foto 2: überdachter Gang im Hönne-Berufskolleg; Juni 2015

Im Süden grenzt das Berufsschulgelände an den rückwärtigen Bereich des Walburgis-Kindergartens:

Foto 3: Südostrand der Berufsschule/Hönne-Berufskolleg (mit Treppenaufgang hinten links) und Rückseite Walburgis-Kindergarten (rechts); hinten/oben: südlicher  Teil der Straße Hofeskamp; Juni 2018

Zum Schluss für heute zeige ich das soeben durchschrittene Gelände von Osten/oben im Überblick, was dank der  Geländestufe unterhalb der Straße Hofeskamp möglich ist:

Foto 4: Ausblick vom südlichen Hofeskamp über den südlichen Bereich des Hönne-Berufskollegs (rechts) und den Walburgis-Kindergarten; November 2018

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Grenzpunkte 39: am Drei-Kreise-Eck bei Niederoesbern

Acht Monate nach meinem letzten Beitrag zur Grenzwanderung rund um Menden geht es endlich weiter, und zwar zunächst mit dem Gegenblick zum letzten Foto der Grenzpunkte 38. Damals sahen wir entlang der Kreisstraße 21 nach Norden aus Menden heraus in die Nachbargemeinde Wickede (Ruhr). Nun blicken wir vom Gebiet des Wickeder Ortsteils Wimbern nach Süden auf Mendener Stadtgebiet beim Ortsteil Niederoesbern-Lütkenheide:

Foto 1: Kreisstraße K 21 bei Lütkenheide an der Grenze zu Menden <-> Wickede; Blick von Wickede-Wimbern nach Menden-Niederoesbern; vorne links Grenzstein des Kreises Soest; Oktober 2012

Die Grenze verläuft dann weiter nach Osten (auf Foto 1: nach links) und trifft zwischen Wiesen, Gärten und Wald auf einen besonders markanten Grenzpunkt:

Foto 3: am Drei-Kreise-Eck zwischen Menden-Niederoesbern (vorne u. rechts), Wickede-Wimbern (links) und Arnsberg-Voßwinkel (hinten, Wald); Oktober 2012

Hier treffen nämlich nicht nur die Grenzen dreier Kommunen (Stadt Menden, Stadt Arnsberg und Gemeinde Wickede), sondern auch die drei zugehörigen Kreise (Märkischer Kreis/MK, Hochsauerlandkreis/HSK und Kreis Soest/SO) zusammen.

Vor einigen Jahren wurde an diesem Drei-Kreise-Punkt im Rahmen eines Schnadegangs nicht nur eine Bank, sondern auch ein großer „Grenzstein“ mit Schrifttafel aufgestellt:

Foto 3: 3-Kreise-Punkt mit älterem – und „echten“ – (rechts) und jüngerem Grenzstein bei Menden-Niederoesbern; Juni 2008

Die Wimberner Dorfgemeinschaft hat später auch noch eine heimatkundliche Tafel an dieser Stelle angebracht, welche auf die zwischen Menden (-Oesbern) und (Wickede-)Wimbern geteilte Siedlung und Flur Lütkenheide hinweist:

Foto 4: Heimatkundliche Tafel nahe dem 3-Kreise-Eck aus Fotos 2 – 3; April 2017

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Bilderkreisel 233: untere Werler Str. mit Walburgiskirche und Berufsschule

Nach wieder mal längerer Pause mache ich weiter im Bilderkreisel durch Menden. Wir setzen ein an der unteren Werler Straße, die Teil der Bundesstraße B 7 ist:

Foto 1: untere Werler Str. (B7) zwischen Walburgiskirche und Berufsschule(n), Richtung Norden; September 2018 (sonntags)

Während auf der westlichen Straßenseite ein großer Parkplatz liegt, prägen auf der anderen Seite zwei öffentliche Gebäude (und Institutionen) diesen Straßenabschnitt. Nach Süden, zur Innenstadt hin steht die katholische St.-Walburgiskirche:

Foto 2: Walburgiskirche  an der unteren Werler Str., Rückseite mit Hintereingang; davor die gleichnamige Bushaltestelle; September 2018

Unmittelbar angrenzend befindet sich das Gelände der Mendener Berufsschule, deren Träger der Märkische Kreis ist. Deswegen heißt sich auch nicht Mendener Berufsschule, sondern Hönne-Berufskolleg (HBK):

Foto 3: süd(west)lichstes/innenstadtnächstes Gebäude der Berufsschule(n) „Hönne-Berufskolleg (HBK)“ ; Ansicht von der Werler Str.; September 2018

Der Haupteingangsbereich des Berufskollegs ist von viel Grün eingefasst:

Foto 4: Haupt-Eingangsbereich des Hönne-Berufskollegs an der unteren Werler Str.; September 2018

 

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vorher – nachher 31: Renaturierung Hönnemündung

Die Hönnemündung und ihr Vorfeld kamen schon früh im Menden-Blog vor, nämlich in der Flusswanderung-Reihe.

Rings um die Hönnemündung am Abtissenkamp zwischen den Ortsteilen Bösperde und Schwitten und nahe am Zentrum der Nachbarstadt Fröndenberg war es viele Jahrzehnte lang landwirtschaftlich geprägt:

Fot0 1: Hönne kurz vor der Mündung in die Ruhr; hinten: Fröndenberg; Februar 2012

In den Jahren 2012/2013 gab es in und an diesem Abschnitt des Flusses einige Renaturierungsmaßnahmen, die zunächst des westliche (linke) Ufer in eine Großbaustelle verwandelten:

Foto 2: Bauarbeiten Renaturierung Hönnemündung, westliches Ufer; rechts Steine der ehemaligen Uferbefestigung; November 2012

Keine anderthalb Jahre später war die „Baustraße“ schon weitgehend wieder abgetragen bzw. überwachsen und ein Teil der früheren Ufer-Befestigung dient nun als (Trocken-)Steinhaufen-Biotop:

Foto 3: Hönne am Abtissenkamp, kurz vor der Mündung in die Ruhr, nach der Renaturierung; jenseits der Ruhr: Fröndenberg; Februar 2014

Häufiger als vorher sind hier zwischen Hönne und Ruhr u. a. Wasservögel anzutreffen, z. B. Reiher:

Foto 4: Graureiher und Silberreiher (hinten links, kurz vor der Hönnemündung, als kleiner weißer Fleck sichtbar); Februar 2014

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Bilderkreisel 232: untere Werler Straße zwischen Kirche und Industriebrachen-Parkplatz

Nach der bisher längsten Pause geht es hier im Menden-Blog und im Bilderkreisel durch Menden weiter – und das gleich mit einem „Sprung“ und Verweis auf ältere Kreisel-Stationen. Denn der Abschnitt von der letzten Station bis zum Wiedereinsetzen in einer bisher ungezeigten „Kreiselbahn“ kam schon vor in den Kreiselbeiträgen Nr. 186 und 187.

Auch am untersten (nördlichsten) Ende der Unnaer Str., die zugleich nördliches Ende der Haupt-Innenstadtachse ist – waren wir schon. Von dort blicken wir jetzt über die Kreuzung mit der Märkischen Str. in eine ebenfalls nach einer größeren Stadt in der Nachbarschaft Mendens benannte Straße:

Foto 1: von der Unnaer Str. auf untere Werler Str., mit Walburgiskirche (Mitte rechts); April 2012

Dieses „Eingangsportal“ in die Werler Str. aus der Innenstadt ist geprägt von der kath. St.-Walburgiskirche auf der Ostseite und dem ehem. Verwaltungsgebäude der Armaturenfabrik Grohe auf der westlichen Straßenseite (Ecke zur Märkischen Str.). Etwas weiter nördlich auf der westlichen Seite der Werler Str. befindet sich auf dem ehemaligen Fabrikgelände eine weite Brachfläche, die seit vielen Jahren als Groß-Parkplatz genutzt wird. Von dort zeige ich nun den – leicht angeschrägten – Gegenblick zu Bild 1, d. h. nach Süden:

Foto 2: vom Parkplatz an der unteren Werler Str. nach Süden auf Walburgiskirche und Rückseite des Ex-Grohe-Verwaltungsgebäudes; Oktober 2007

Man sieht dem Parkplatz seinen nach wie vor provisorischen Charakter immer noch an. Er bildet außerdem eine Sichtlücke für einen Ausblick nach Westen auf die (ehem. Volks-, dann Grund- und heutige Musikschule) Westschule  sowie auf den stadtnahen Hügel Galbusch:

Foto 3: über untere Werler Str.,  Ex-Grohe-Parkplatz  und die – hier nicht sichtbare – Hönne auf Westschule (Bildmitte, rotes Dach) und Galbusch (mit dem nur ganz knapp über die Baumwipfel ragenden Hochkreuz); Juni 2015

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Aussichtspunkte 42: auf/über/an Sportplätzen vorbei

Diesmal habe ich für die Serie über Aussichtspunkte in Menden solche ausgesucht, die Sportplätze im Vorder- oder Mittelgrund des Ausblicks haben.

Die größte Sportanlage der Stadt, das Huckenohl-Stadion, fügt sich in einen Hang ein. Von dort kann man über das „Neben-Fußballfeld“ auf das Stadion und weiter über das Hönnetal hinaus zu einem anderen Aussichtspunkt, dem Gelben Morgen, blicken:

Foto 1: vom Rauherfeld über Huckenohl-Sportanlagen (vorne: Nebenplatz) auf den Gelben Morgen und die Waldemei; Juni 2011

Einen anderen Sportplatz hat man im „Aussichtsblickfeld“, wenn man vom oberen Bieberberg im Ortsteil Lendringsen in Richtung von Mendens höchstem Berg (Ebberg) schaut. Dort ist der Sportplatz am „Habicht“ zu sehen, wenn auch nur zu einem kleinen Teil:

Foto 2: vom oberen Bieberberg  („Handweiser“) übers Biebertal zum Ebberg; Mitte-rechts der Sportplatz „Am Habicht“; August 2009

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Bilderkreisel 231: unterste Kaiserstraße zwischen Hönne und Bodelschwinghstr.

„Im Kreisel“ waren wir von der (Großen) Hönneinsel schon auf den Fußweg zum untersten Ende der Kaiserstraße gekommen. Am oberen (östlichen) Ende dieser Straße waren wir auch schon …

Den besten Blick in die untere Kaiserstraße hat man von der anderen Hönneseite aus:

Foto 1: von Unterer Promenade über die Hönne auf die unterste Kaiserstr.; rechts halb-vorne (vor der Mauer) der Fußweg von der Hönneinsel; März 2013

An der gezeigten Stelle  hat bis 2007 eine  Fuß-/Radbrücke den Fluss überspannt.

Von der Hönne aus führt die (untere) Kaiserstr. an der Einmündung der Daimlerstr. vorbei Richtung Bodelschwinghstr.:

Foto 2: untere Kaiserstraße zwischen Daimlerstr. und Kreuzung mit der Bodelschwinghstr., mit Radweg links; August 2011

Der Radweg an der unteren Kaiserstr. hat nach dem Rückbau der dortigen Hönnebrücke seine frühere Bedeutung verloren.

Die aus 2 Teilen bestehende Daimlerstraße  verläuft rechtwinklig von der unteren Kaiserstr.  zur unteren Bodelschwinghstr. Deren Abschnitt zwischen den beiden anderen Straßen zeige ich auf dem letzten Bild dieses Beitrags:

Foto 3: untere Bodelschwinghstr. zwischen Kaiserstr. und Daimlerstr. (links Mitte) mit Seniorenwohnanlage hinten rechts; Oktober 2013

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Pflanzen- und Tierwelt Mendens 18: Glockenblumen und Verwandte im Laubwald

Verschiedene Arten von Glockenblumen kommen in Menden vor, die meisten davon eher an lichten Standorten wie Wiesen oder Wegrändern. Mit etwas weniger Sonne kommt die in lichteren Wäldern, Gebüschen oder  an Waldrändern wachsende Nesselblättrige Glockenblume aus:

Foto 1: Nesselblättrige Glockenblume am unteren Weg Lahr beim Ortsteil Schwitten; August 2015

Der Standort von Foto 1 ist ein gebüschreicher Waldwegrand:

Foto 2: Standort von Foto 1 mit größerem Ausschnitt

Bisweilen gedeihen die Nesselblättrigen Glockenblumen auch weiter waldeinwärts, also an schattigeren Plätzen:

Foto 3: Nesselblättrige Glockenblume im Mendener Stadtforst Rothenberg, hier zwischen Perlgras; August 2011

Auf Foto 3 ist auch gut zu erkennen, woher der Artname rührt, nämlich von der stark an Brennesseln erinnernden Blattform.

Im selben Waldgelände wie Foto 3 ist auch die Vertreterin einer anderen Gattung aus der Familie der Glockenblumen anzutreffen. Diese Verwandschaft ist allerdings an den Blüten nicht auf den ersten Blick  zu erahnen:

Foto 4: Blütenstand einer Schwarzen Teufelskralle im Mendener Stadtforst Rothenberg; Juni 2013

Die Schwarzen Teufelskrallen, auch Schwarze Rapunzeln genannt, sind insgesamt und auf Mendener Stadtgebiet eher selten. Hier in Menden habe ich sie bislang fast nur in halbschattigem Laubwald gefunden.

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