Fluss- und bachwärts durch Menden 39: Hönne in der unteren Molle

Schon mein letzter Beitrag vom nördlichen Abschnitt der Gewässerwanderung entlang von Mendens Hauptfluss Hönne kam erst über ein halbes Jahr hinter der vorigen Station dieser Serie. Diesmal hänge ich noch weiter hinterher, fast ein Dreivierteljahr …also los und zum „(In der) Molle“ genannten Gelände an der Hönne, wo ein Steilufer den Fluss auf der Westseite begrenzt, während nach Osten die tischebene Hönne-Niederung liegt:

Foto 1: Hönne in der Molle, in Höhe des Wunne-Siepens (rechts/westlich); Blick flussaufwärts (südöstlich); Januar 2016

Vom fast gleichen Standort gibt es folgenden Blick gegen unsere Wanderrichtung, nämlich flussabwärts/stadtauswärts/nordwestlich und damit zu  schon „erwanderten“ Abschnitten dieser Reihe:

Foto 2: wie Foto 1, aber in Gegenrichtung (flussabwärts); Januar 2016

Auch wenn es vordergründig nicht so aussieht, befindet sich dieser Flussabschnitt schon inmitten von besiedeltem/bebautem städtischen Gebiet. Auf Foto 2 links oben ist z. B. die Siedlung (und Straße) Wunne hinter den Bäumen zu sehen, deren Häuser bis nah ans Steilufer gebaut sind.

Weiter flussaufwärts (südlich) schließt sich auf der anderen Seite des Siepens (Geländeeinschnitt mit Bach) die nächste Wohnsiedlung oberhalb des Hönne-Steilufers an: die Von-Lüninck-Str.:

Foto 3: Hönne in Höhe (unterhalb) der hinteren (nördlichen) Von-Lüninck-Str. (einzelne Häuser oben rechts); Januar 2016

Zum Schluss gibt es einen Blick ins Flussbett der Hönne aus dieser Ecke. Am Tag der bisherigen drei Beitragsfotos hätte man allerdings nichts gesehen. Deshalb habe ich dafür ein Foto mit frühsommerlichem Niedrigwasser gewählt, auf dem u. a. der steinige Flussgrund und allerlei natürliches und künstliches „Treibgut“ zu finden ist :

Foto 4: Hönnebett in der unteren Molle, vom Ostufer, Fließrichtung von links nach rechts; Mai 2009

 

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Bilderkreisel 207: Rodenbergstr. – Wilhelmstr. – Brückstr. mit drei Blicksorten

Heute geht es im Bilderkreisel über drei Straßen in der Mendener Oberstadt, jeweils mit unterschiedlichen Perspektiven („Blicksorten“).

Wir kehren zunächst zurück in die Rodenbergstraße, wo die letzte ‚Kreiselstation‘ endete. Einmal mehr zeige ich den Blick entgegen der Kreiselrichtung (was ich ja bei der ursprünglichen Konzeption des Bilderkreisels mal völlig ausgeschlossen hatte …). Vom westlichen Ende der kleinen Wohnstraße sehen wir nach Osten auf den namengebenden Berg und Wald (Rodenberg oder Rothenberg):

Rodenbergstr., nach Ost

Foto 1: Rodenbergstr., nach Osten mit dem Rodenberg im Hintergrund; August 2011

Aus der Rodenbergstr. biegen wir nach rechts (Nordwest) in die Wilhelmstraße ein, die wesentlich länger und verkehrsreicher ist und nicht nur mit Wohnhäusern bestanden ist. Ausgewählt habe ich eine Ansicht, die wie ein „split screen“ wirkt, nämlich mit einer Mauer als Bildteiler:

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Foto 2: mittlere Wilhelmstr., Blickrichtung zum Stadtzentrum (= nach Nordwesten); Mai 2017

Nur etwa 100 m vom letzten Fotostandort weiter stadteinwärts kreuzt die Brückstraße die Wilhelmstr. Die wiederum zeige ich zum Schluss dieses Beitrags noch einmal vom Hang des Rodenbergs (Rothenberg/Kapellenberg) aus, d. h. von Ost nach West:

P1040203

Foto 3: Brückstraße vom Rothenberg aus (oberhalb der Hallenbad-Zufahrt); ganz hinten die Waldemei mit dem „Gelben Morgen“;  November 2015

Etwa in der hinteren Bildmitte befindet sich die Kreuzung zur Wilhelmstr., ab wo es beim nächsten Mal weitergeht.

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Mendener Wasserrad plaka(k)tiv

Vor einigen Wochen fragte die Hochschule Ostwestfalen per Mail bei mir an, ob sie eines meiner Fotos aus dem Menden-Blog für eine Werbeaktion benutzen dürfte. Ich stimmte zu und das hat die Uni daraus (gut) gemacht:

Screenshot_Wasserrad-Plakat

Bildschirmfoto des Plakats (als PDF-Datei) der Hochschule OWL, mit deren freundlicher Genehmigung hier veröffentlicht

Abgebildet ist das Wasserrad zwischen der Großen und der Kleinen Hönneinsel in der Mendener Innenstadt.
Eingesetzt hatte ich das Foto in meinem Artikel aus April 2015.

Um die – damals allerdings eher „schlappe“ – Wasserkraft am Wasserrad etwas deutlicher zu zeigen, habe ich hier noch ein Video vom gleichen Tag wie das Foto:

 

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Bilderkreisel 206: von der Brückstraße in die Twiete mit Blick zurück zum Wald

In der letzten ‚Kreiselstation‘ hatten wir aus dem Wald des Kapellenbergs in die obere Brückstraße geblickt. Dieser Artikel beginnt mit dem entgegengesetzten Blick, nämlich aus der Brückstr. Richtung Osten zum Hangwald:

Foto 1: obere Brückstr., Blick zum Wald am Rodenberg (Kapellenberg); Oktober 2007

Die obere Brückstr. ist geschlossen bebaut und von recht einheitlich erscheinenden Häuserreihen gesäumt, obwohl die Wohnhäuser verschieden alt und auch architektonisch unterschiedlich gestaltet sind.

Senkrecht zur (oberen) Brückstr. verläuft die Straße Twiete, in die wir nach Südosten einbiegen. Dort sind die Häuser schon deutlich verschiedenartiger, was gleich an der Kreuzung in Gestalt einer Wohnanlage mit Außengängen ins Auge fällt:

Foto 1: Kreuzung Brückstr. (vorne, querend) und Twiete mit Außengang-Wohnhaus; Mai 2017

Von der mittleren Twiete aus kann man zwischen Häusern hindurch und über Gärten hinweg nochmals zum Wald am Rodenberg sehen. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass die dort von Südwesten einmündende Straße Rodenbergstraße heißt …

Foto 3: Blick von der mittleren Twiete, gegenüber der Einmündung der Rodenbergstraße, über die Schützenstr. auf den Rodenberg; Mai 2017

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Grenzpunkte 36: vom Hangfeldweg zur Klinik auf der Kreisgrenze

Auf der Wanderung entlang von Mendens Stadtgrenze geht es im Nordosten Mendens beim Ortsteil Barge weiter nach Süden und weiter aus dem Ruhrtal hinauf ins Hügelland. Von der Straße zwischen Menden-Niederbarge und der zur Nachbargemeinde Wickede gehörenden Siedlung Nachtigall zweigen wir nach rechts (Süden) auf den Feldweg am Steinberg ab:

Foto 1: Feldweg am Steinberg zwischen Wickede-Wimbern (links) und Menden-Barge; Stadtgrenze ist der linke (östliche) Wegrand; Oktober 2012

Der Weg selbst liegt vollständig auf Mendener Stadtgebiet. Die Grenze, die hier zugleich Kreisgrenze zwischen dem Märkischen Kreis und dem Kreis Soest ist, zeige ich im nächsten Bild aus der Gegenrichtung und von weiter oben am Berg:

Foto 2: vom Steinberg nach Norden ins Ruhrtal und zum Haarstrang (hinten); Stadt-/Kreisgrenze entlang des rechten (östlichen) Wegerandes,  links Menden; Oktober 2013

Am Ende des Feldweges gelangt man auf eine weitere Straße zwischen Menden-Barge und Wickede-Wimbern, an der die Ruhrtal-Klinik liegt, die fast genau an der Stadt- bzw. Gemeindegrenze steht:

Foto 3: Stadtgrenze am Adolf-Sauer-Weg vor Ruhrtalklinik(rechts); Oktober 2013

Die Ruhrtalklinik liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Wickede (Ortsteil Wimbern), grenzt aber direkt an die Mendener Siedlung Barge.
Auf Foto 3 geht der Blick hinüber von der Mendener Seite Richtung Wickede. Hinten (aber nicht ganz hinten) halb-links ist der Steinberg, den wir zuvor hinaufgegangen waren ….

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Bilderkreisel 205: auf die Ecke Schützenstr./Brückstr. – von oben aus dem Wald

In dieser ‚Kreiselstation‘ gehen wir nicht – wie sonst meist im Bilderkreisel üblich – entlang von Wegen und Straßen, sondern blicken jeweils von oben auf die ausgesuchten Stellen, was ja eigentlich in die Aussichtspunkt-Serie des Blogs gehört …

Zuletzt waren wir aus dem Kapellenberg auf die Schützenstraße gekommen. Nun springen wir kurz zurück auf den oberhalb der Straße gelegenen Waldweg und haben den Ausblick zur unteren Schützenstr.:

Foto 1: vom Kapellenberg auf untere Schützenstr. (rechts unten)/Ecke Brückstr. und Auffahrt Hallenbad (halb-rechts mittig); März 2012

Auf dem Foto 1 ist die Schützenstr. selbst nicht zu sehen. Die sichtbare Fahrbahn im Bild ist die Auffahrt zum Mendener Hallenbad.

Die Schützenstraße sehen wir von oberhalb dieser Auffahrt, an dieser Stelle mit der Einmündung der Brückstraße:

Foto 2: vom Kapellenberg über Hallenbad-Zufahrt auf Schützenstr. /Ecke  Brückstr.; Januar 2013

Eine „Etage tiefer“, nämlich von der Hallenbad-Zufahrt, haben wir den Nahblick über die Schützenstraße in die beidseitig dicht bebaute obere Brückstraße:

Foto 3: von Hallenbad-Zufahrt über die Schützenstr. in die obere Brückstr.; Januar 2013

 

 

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vorher – nachher 27: Neorenaissance-Doppelhaus Unnaer Str.

In der Mendener Unterstadt an der Unnaer Straße stehen einige der schönsten Häuser der Stadt. Sie stammen aus der Gründerzeit und stehen zum großen Teil unter Denkmalschutz. Ich zeigte die meisten dieser Gebäude schon im Bilderkreisel, u. a. in „Station“ Nr. 106.

Das prächtige Doppelhaus im Stil der Neo-/Neu-Renaissance in der mittleren Unnaer Str. kommt hier zunächst in einer Bildpostkarten-Aufnahme ungefähr aus dem Jahr 1918:

Foto 1: Häuser an der mittleren Unnaer Str., etwa 1918; abfotografierte histor. Bildpostkarte; Quelle: Buch v. Theo Bönemann: “Bildpostkarten spiegeln Geschichte – Alte Ansichten von Menden” (erschienen 1988)

Wir sehen auf dem alten Foto noch einen großzügigen Vorgarten und eine autofreie Straße. Heutzutage sind die Flächen für den Autoverkehr (rollend und parkend) breiter und haben den Bürgersteig in den Bereich der damaligen Vorgärten verschoben. Ansonsten sieht es an dieser Stelle ca. 100 Jahre später gar nicht so sehr verändert aus, weil vor allem die Gebäudefronten weitgehend erhalten geblieben sind:

Foto 2: Doppelhaus an der mittleren Unnaer Str. (westl. Straßenseite); Januar 2013

Zum Abschluss zeige ich die am Doppelhaus angebrachte Infotafel zum Denkmalschutz – und spare mir so das Abtippen 😉

Foto 3: Infotafel am denkmalgeschützten Doppelhaus aus Foto 2; Februar 2013

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Bilderkreisel 204: vom Kapellenberg-Kreuzweg auf die Schützenstraße

Schon in der letzten Kreiselstation sind wir vom Hang des Kapellenbergs hinunter Richtung Schützenstraße gegangen. Mit etwas geänderten Ansichten und Wegen vollziehen wir diesen Abschnitt nun noch einmal nach.

Über den Prozessionsweg der Mendener Kreuztracht läuft man am bewaldeten Hang des Kapellenbergs parallel und oberhalb der Schützenstraße in der östlichen Oberstadt:

Foto 1: auf dem Wald-/Kreuztrachtweg im Kapellenberg oberhalb der Schützenstr. (links); Januar 2009

Der Weg endet mit dem Treppengang an der Ecke Kapellenstr./Schützenstr.:

Foto 2: Treppenaufgang zum Kapellenberg zwischen Schützenstr. (rechts) und Kapellenstr.; Mai 2013

Hier in der unteren Schützenstraße stehen einige alte Bruchstein- und/oder Fachwerkhäuser als auch „neuzeitliche“ Wohn-/Geschäftshäuser:

Foto 3: untere Schützenstr.,  Ostseite; Oktober 2012

Alle Häuser dieses Abschnitts der Schützenstr. liegen direkt am (Steil-)Hang des Kapellenbergs. Neben dem Haus aus Foto 3 hat man einen Blick auf den Schiefersockel des Bergs, der hier auf dem Grund der Flussniederung der Hönne fußt. Im Hang steckt an dieser Stelle auch ein alter Felsenkeller:

Foto 4: unterster Hang des Kapellenbergs  an der unteren Schützenstr., mit Schieferfelsen und altem Felsenkeller (unten Mitte); Mai 2006

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Aussichtspunkte 38: etagenweise Ausblicke auf, dann von Böingser Hochfläche

Die Böingser Hochfläche im Südosten des Mendener Stadtgebiets gehört mit durchschnittlich 260 m ü. NN zu den am höchsten gelegenen Stellen Mendens. Damit ist sie eigentlich vor allem als Aussichtspunkt (bzw. -fläche) auf niedrigeres Gelände geeignet.
Aber man kann natürlich auch von anderen Aussichtspunkten zu ihr „aufschauen“, z. B. hier vom Osthang des Waldes Sundern nach Südosten über die Hönne-Niederung hinweg:

Foto 1: vom östlichen Wald Sundern über das Hönnetal auf Böingsen und den Ebberg (hinten halb-rechts); Juli 2011

Auf Foto 1 ist hinten auch der Ebberg zu sehen, an dessen Nordhang Mendens höchster Geländepunkt mit 380 m liegt.
Sein Gipfel – der schon zur Nachbarstadt Balve gehört – liegt noch einmal 10 m höher und damit rund 130 m oberhalb Böingsens.
Wir springen nun – gleichsam entlang der Sichtachse des ersten Bildes – auf die Böingser Hochfläche und verkürzen damit den Ausblick auf die Hügel und Wälder aus der linken oberen Bildecke von Foto 1:

Foto 2: von Böingsen über das Dornloh auf Berge und Asbeck (rechts); September 2011

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Bilderkreisel 203: Metallstege zwischen Krankenhaus, Wald und Kreuzweg

Nach wie vor bewegen wir uns im ‚Kreisel‘ im Umfeld des Mendener Vincenz-Krankenhauses. Wir verlassen das eigentliche Krankenhaus-Gelände und gelangen von dessen Park zu dessen Parkhaus, an dessen Waldseite ein Rettungsweg über Metallstege verläuft:

Foto 1: Metall-Fußweg am Krankenhaus-Parkhaus; November 2011

Die steile Hanglage macht es erforderlich,  Teile des Rettungsweges als „schwebenden“ Steg zu führen. Ein Stück weiter verläuft er zwar auf dem Erdboden, aber unter dem Rand der oberen Parkdecks:

Foto 2: Fuß- /Rettungsweg am Krankenhaus-Parkhaus, oberhalb der Schützenstr.; Gegenblick zu Foto 1; März 2013

Vom Rettungsweg hat man – zumindest im Winter – einen guten Ausblick auf Schützenstraße und Kapellenstraße:

Foto 3: vom Krankenhaus-Parkhaus-Randweg auf Kapellenstr. (geradeaus)/Schützenstr. (von/nach links); März 2013

Zwischen Parkhaus und den Straßen befindet sich der Fußweg zum Kapellenberg, über den die Mendener Kreuztracht führt. Dies sieht man noch besser aus der Gegenrichtung zu Foto 3, hier von halber Höhe des dortigen Treppenaufgangs:

Foto 4: am Treppenaufgang zum Kapellenberg mit Madonna-Bildstock; oben links das Krankenhaus-Parkhaus; März 2012

ÜÜber den Weg aus Foto 4 sind von Gründonnerstagabend bis heute (Karsamstag) früh wieder die alljährlichen Stundenprozessionen der Mendener Kreuztracht vom Kapellenberg hinab gekommen ….

 

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