Bilderkreisel 200: am Waldrand zum Antoniusweg und Am Stein

Mit dieser ‚Kreiselstation‘ werden nicht nur die „200“ voll, sondern wir erreichen erstmals im Kreisel Wald, zumindest schon mal Waldrand.

Zuletzt waren wir am oberen Ende der Straße Bittfahrt angekommen. Die Bittfahrt verlängert sich  in einen Waldweg weiter den Kapellenberg hinauf. Wir aber zweigen – dem „Kreiselgesetz“ folgend – von dort ab nach Westen und hangabwärts am Waldrand entlang:

Antoniusweg/Auf dem Stein

Foto 1: Waldrand am Kapellenberg, unterhalb der Bittfahrt, nahe Antoniusweg (rechts) /Am Stein; hinten Teile des Vincenz-Krankenhauses; April 2011

Bergauf, d. h. nach Osten, sieht es auf diesem Waldrandpfad neben dem hinteren Antoniusweg im Laubwald unterhalb der Antoniuskapelle so aus:

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Foto 2: Waldrandpfad aus Foto 1 mit Blick in die Gegenrichtung (d. h. zur Bittfahrt hin); April 2011

Zum Schluss zeige ich noch den Blick vom Ende des Waldpfads nach Norden in die Wohnstraße Antoniusweg:

hinterer Antoniusweg

Foto 3: hinterer Antoniusweg, zwischen üppigen Gärten; September 2008

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Grenzpunkte 35: ums Feldgehölz zwischen Barge und Wimbern

Zuletzt auf unserer Wanderung entlang von Mendens Stadtgrenze waren wir an den Rand der Bundesstraße B7 zwischen dem Mendener Ortsteil Niederbarge und dem Ortsteil Wimbern der Nachbargemeinde Wickede/Ruhr gekommen.
Die Straße selbst bildet aber nur auf einem kurzen Stück die Grenze. Sie knickt von dort schließlich nach Süden ab:

über B7 auf östl. Barge

Foto 1: über die B7 (ganz unten/vorne)  Richtung Süden auf den  Ostrand von Menden-Barge; mit gestrichelt eingetragener ungefährer (!) Stadtgrenze: Menden rechts, Wickede links; Oktober 2013

Die Grenze zwischen Menden und Wickede ist hier zugleich Grenze zwischen dem Märkischen Kreis und dem Kreis Soest. Sie „schlägt“ in diesem Bereich einige „Haken“ im Umfeld des Wimberner Feldgehölzes Nesselbruch. Hier sehen wir es von etwas weiter südwestlich:

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Foto 2: von Mendener Seite nach Nordosten auf das Gehölz Nesselbruch auf der Wickeder (Wimberner) Seite der Stadtgrenze; Oktober 2013

Das nächste Bild ist vom gleichen Standort aus entstanden wie das vorige.

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Foto 3: Blick von Menden-Barge nach Osten Richtung Wickede-Wimbern mit dem Feldgehölz (Wäldchen) Nesselbruch; Oktober 2013

Auf Foto 3 gehört der Acker links (nördlich) des Wegs zu Wickede, das Feld rechts (südlich) davon zu Menden. Alle sichtbaren Strommasten liegen auch bereits auf Wickeder Gebiet.

Zum Abschluss dieses Beitrags zeige ich den Blick zurück vom Feldweg nach Norden am Westrand des Nesselbruch entlang zur B7 (auf dem Bild selbst nicht zu sehen) und weiter ins Ruhrtal:

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Foto 4: entlang der Grenze („Matschweg “ und Linie in dessen gerader Verlängerung) zwischen Menden (links) und Wickede (rechts) nach Norden; ganz hinten der Haarstrang; Oktober 2013

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Bilderkreisel 199: vom Goldacker zur Bittfahrt

Wie schon im letzten Beitrag des ‚Kreisels‘ bewegen wir uns auch in dieser ‚Station‘ auf dem bebauten/besiedelten Unterhang des Kapellenbergs und über Straßen mit untypischen Namen (d. h. ohne ‚-straße‘ oder ‚-weg‘ am Ende).

Die Straße Am Goldacker mündet in Richtung Stadtkern in die Straße Bittfahrt ein:

Bittfahrt / Ecke Goldacker

Foto 1: Bittfahrt (vorn und nach rechts) / Ecke Goldacker (nach oben/links); Juni 2013

In der Straße Bittfahrt waren wir schon mehrfach im Lauf des Bilderkreisels, z. B. hier und dort. Daher wissen viele hier Mitlesende, dass über diese Straße der Prozessionsweg der Mendener Kreuztracht verläuft, worauf auch der Straßenname zurückgeht. An der Straßenecke steht eine der Kreuzwegstationen mit Bildstock.

Der oberste Abschnitt der Bittfahrt ist ansonsten eine waldnahe Wohnstraße:

obere Bittfahrt

Foto 2: obere Bittfahrt, Richtung Innensstadt/hangabwärts; Juni 2013

Noch weiter oben steigt die Straße zum Wald hin steil an, was man am besten beim Blick zurück sieht:

oberste Bittfahrt

Foto 3: oberste Bittfahrt; Oktober 2009

Von dort oben gibt es in Richtung Nordwesten auch eine gute Aussicht über das Mendener Krankenhaus auf Teile der Stadt und auf den Galbusch-Hügel:

von oberster Bittfahrt auf Krankenhaus, Hönneinsel, Galbusch und Papenbusch

Foto 4: von oberster Bittfahrt auf Krankenhaus, Hönneinsel, Galbusch (mit Hochkreuz) und Papenbusch; April 2015

 

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vorher – nachher 26: Hönnebrücken-Blick vor und nach Bahnhofsumgestaltung

Nicht zum ersten und bestimmt auch nicht zum letzten Mal bringe ich in der „Vorher-Nachher“-Reihe wieder etwas zur größten Umgestaltung in Menden während der letzten Jahre, nämlich derjenigen auf dem Bahnhofsgelände.

Vor den Bauarbeiten sah der Blick von der Brücke der Bahnhofstraße über der Hönne in Richtung Südwest so aus:

über Bahnhofsbrücke und Obere Promenade auf Brücke Heimkerweg

Foto 1: über Bahnhofsbrücke und Obere Promenade auf (Bahn-) Brücke Heimkerweg (Mitte hinten); April 2011

Damals gab es noch den Bahnhofskiosk (aber schon leerstehend; auf Foto 1 zu sehen am rechten Rand, hinter dem rechten Baum) und daneben lag ein großer Parkplatz.

4 Jahre später, nach Abschluss (fast) aller Baumaßnahmen rings um den Bahnhof, haben wir diesen Ausblick von der Brücke:

Blick von Bahnhofsbrücke auf Anfang Obere Promenade und Heimkerweg

Foto 2: Blick wie auf Foto 1; April 2015

Während die Brücke selbst fast unverändert geblieben ist, hat sich dahinter einiges getan. Am augenfälligsten sind die neue Werbesäule am Hönneufer und dahinter der Geschäfts- und Büro-Neubau auf dem Ex-Parkplatz. Dort gibt es auch eine neue Bushaltestelle.  Sie lag vorher weiter unten und näher am Bahnhofsgebäude.

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Bilderkreisel 198: Von den ‚Posten‘ zur Straße und Wiese am Goldacker

Beim letzten Mal im Bilderkreisel waren wir aus der Wohnstraße An der Gollackswiese neben dem Gollacksplatz  auf den mittleren Fuchshöhlenweg gekommen. Den geht es nun ein Stück bergab (und westlich, d. h. Richtung Innenstadt), wo die Straße An den Posten einmündet. Diese führt – mit einer Hangabstützung versehen – bergauf. Die Straße knickt dahinter nach Süden ab. Das erste Foto zeigt den Blick aus dem Knick zurück auf den Fuchshöhlenweg:

von "An den Posten" auf Fuchshöhlenweg

Foto 1: von „An den Posten“ nach Osten auf den Fuchshöhlenweg; Oktober 2007

Südlich des Straßenknicks gelangt man zur Wohnstraße Am Goldacker, die sich den bebauten Teil des Kapellenbergs hinaufzieht. Nach Westen gibt es vom oberen Goldacker einen (kleinen) Ausblick auf den Stadtkern und einige Stadtteile westlich der Hönne:

vom oberen Goldacker bergab

Foto 2: vom oberen Goldacker bergab mit Teilen der Innenstadt (u. a. Turm der Heilig-Geist-Kirche), hinten: Stadtteil Liethen; April 2008

Am Goldacker gibt es zwar heutzutage keinen Acker mehr, aber immerhin noch eine Wiese, die zudem noch an den Stadtforst Rothenberg (Kapellenberg) grenzt. Die Straße hat dort eine Wendeschleife:

...Goldacker..

Foto 3: Wendeschleife am oberen Ende der Straße ‚Am Goldacker‘, mit Zugang zum Stadtforst Rothenberg; Februar 2014

Die Wiese am Goldacker ist nicht nur wegen ihrer Lage zwischen Siedlung und Wald (der hier sogar Naturschutzgebiet ist), sondern auch wegen einer guten Aussicht über die Stadt und bis zum Haarstrang interessant:

...Goldacker..

Foto 4: Blick über die Wiese am oberen Goldacker nach Nordwesten; Februar 2014

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Aussichtspunkte 37: Kirchturmspitzen vor Landschaft – Kirchen in Landschaft

Kirchtürme sind bei vielen Aussichten auffällige Punkte und dadurch hilfreich bei der Orientierung. Weil sie oft andere Gebäude und auch Geländeerhebungen überragen, sieht man aus manchen Perspektiven nur die Spitzen der Kirchtürme, wie hier bei der St.-Marien-Kirche im Mendener Stadtteil Platte Heide:

vom Hülschenbrauck über Platte Heide nach Schwitten; links Jochen-Klepper-Haus

Foto 1: vom Hülschenbrauck nach Osten über Platte Heide nach Schwitten; links das Jochen-Klepper-Haus (C); Mai 2011

Auf solch einem Foto ist der Standort der Kirche selbst gar nicht sichtbar, ebensowenig wie das Umfeld. Bei einer „echten“ Aussicht ist natürlich der Überblick viel besser. Das nächste Foto ist etwa 1 km südöstlich vom Standort des Foto 1 entstanden. Auf beiden Bildern habe ich die folgenden Punkte jeweils mit gleichen Buchstaben gekennzeichnet: St.-Marien-Kirche (A), Schwitterberg (B) und Jochen-Klepper-Haus (C):

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Foto 2: Bick vom vorderen Gaxberg nach Nordosten auf Platte Heide (mit Kirche) und Hembrock (rechts) ; Dezember 2011

 

Einen ähnlichen Vergleich zwischen Aussichten auf Kirchtürme zeige ich nun noch am Beispiel der St.-Antonius-Einsiedler-Kirche im Ortsteil Halingen, deren Kirchturmspitze noch etwas unvermittelter und eindrucksvoller hinter einem Hügel in der Halinger Heide emporragt:

Kirche Halingen von Halinger Heide

Foto 3: St.-Antonius-Kirche Halingen von der Halinger Heide aus; im Hintergrund der Haarstrang westlich von Fröndenberg; Mai 2008

Aus der Gegenrichtung, vom Haarstrang hinab, sieht man die Kirche mit einem Teil des  Orts (Halingen) „drumherum“. Den Einzelbaum aus Foto 3 (Mitte rechts) habe ich auf Foto 4 mit „B“ markiert, den ungefähren Fotostandort von Foto 3 mit „X“:

im Hintergrund: Iserlohner Heide

Foto 4: vom Haarstrang über die Ruhr auf Menden-Halingen; im Hintergrund: nordwestliche Stadtteile von Iserlohn; Mai 2011

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Bilderkreisel 197: von der Straße am Glockenteichbach zur Straße an der Gollackswiese

Beim letzten Mal im ‚Kreisel‘ haben wir vom Südhang des Pellenbergs ins obere Glockenteichbachtal und damit in die Wohnstraße „Ob dem Glockenteich“ geblickt.

Nun werfen wir einen Blick vom obersten Ende dieser Straße, wo sie schon in einen Fußweg übergegangen ist, zurück, d. h. nachWesten/hangabwärts und Richtung Innenstadt:

Fußweg Ob dem Glockenteich (im Bild) zur Gollackswiese

Foto 1: Fußweg von Ob dem Glockenteich (in Blickrichtung) zur Gollackswiese; Dezember 2016

Im „Ob dem Glockenteich“ ist von der Straße kein Teich und kein Bach zu sehen. Ähnliches gilt für die Straße „An der Gollackswiese“, wo es auch keine (größere) Wiese mehr gibt, sondern eine weitere von Wohnhäusern umstandene Straße. Diese verbindet den  Fuchshöhlenweg mit der Werringser Str.:

Gollackswiese

Foto 2: Straße „An der Gollackswiese“, Blick von Süd nach Nord; hinten die Werringser Str. , dahinter der Kath. Friedhof; 30. April 2011

Auf Foto 2 geht es vorne links (östlich) in eine Sackgasse, den Gollacksplatz. „Gollack“ ist eine alte Flurbezeichnung, deren Herkunft unklar ist. Es gibt Vermutungen, dass der Name mit der Gartenblume Goldlack zusammenhängen könnte.

Zum Schluss zeige ich die Sicht in die Gegenrichtung, d. h.  zur Straße Fuchshöhlenweg, deren Name sich leichter erklärt, zumal sie an einen Wald grenzt:

Gollackswiese / Gollacksplatz (nach links) / Fuchshöhlenweg

Foto 3: von „An der Gollackswiese “ (vorn), Ecke Gollacksplatz (nach links),  zum mittleren Fuchshöhlenweg; dahinter Stadtforst Rothenberg; Dezember 2016

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Pflanzen und Tiere 13: zweimal Johanniskraut im Laubwald

In dieser Folge über auf Mendener Stadtgebiet vorkommende Pflanzen geht es um die sehr formenreiche Gattung Johanniskraut, auch Hartheu genannt. Es gibt von den gelbblühenden Stauden mehrere Arten und vor allem viele Übergangsformen, Kreuzungen usw. Die einzelnen Arten sind deshalb nicht leicht zu bestimmen.

Im letzten Juli fand ich im Wald Saurenkamp, der zum Mendener Ortsteil Bösperde gehört, einige Johanniskraut-Exemplare. Sie standen nur etwa 200 m voneinander entfernt, aber dennoch auf sehr unterschiedlichen Standorten.

An einer schattigen Stelle im Laubwald wuchs direkt neben einem Buchenstamm das Schöne Johanniskraut (Hypericum pulchrum):

Saurenkamp

Foto 1: Schönes Johanniskraut im  Saurenkamp; rechts am Buchen-Baumstamm ; Juli 2016

Hier ist dieses Johanniskraut  in Nahaufnahme zu sehen, mit den gleichmäßigen und goldgelben Blütenkronen:

Saurenkamp, Johanneskraut

Foto 2: Schönes Johanniskraut (aus Foto 1)

Etwa 200 m entfernt stand an sonnigerer und feuchterer Stelle und in Gesellschaft vieler anderer Pflanzen eine andere Johanniskraut-Art:

Saurenkamp, Johanniskraut und Ziest

Foto 3: Johanniskraut (in Bildmitte) auf einer Waldlichtung im Saurenkamp bei Menden-Bösperde; Juli 2016

Dieses Johanniskraut steht in einem dicht bewachsenen Umfeld. U. a. stehen drumherum: Wald-Ziest (lila Blüten, vorne), junge Erlenbäumchen, Binsen, Brombeeren, Weidenröschen und Reitgras.

Ich habe das zweite Johanniskraut nicht genau bestimmt. Wahrscheinlich ist es ein Geflecktes Johanniskraut, das ich hier ebenfalls aus der Nähe zeige:

Johanniskraut im Saurenkamp

Foto 4: Johanniskraut (vermutlich: Geflecktes J.)  aus Foto 3

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Bilderkreisel 196: Blick und Sprung vom Kath. Friedhof ins obere Glockenteichbachtal

Nach längerer Zeit ist im Bilderkreisel mal wieder ein „Geländesprung“ notwendig, weil „echte“ Wege entlang der aktuellen „Kreiselbahn“ fehlen bzw. sie schon in dieser Serie vorkamen.

Es geht wie in der letzten Station los mit dem mittleren Bereich des Kath. Friedhofs am Lahrweg:

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Foto 1: Kath. Friedhof Menden, Blick nach Süden Richtung Kapellenberg; Juli 2015

Der Friedhof erstreckt sich zwischen dem Südhang des innenstadtnahen Hügels Pellenberg und dem Tal des Glockenteichbachs. Auch öffnet sich von dort mit einem leichten Schwenk Richtung Westen ein weiter Blick ins Hönnetal:

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Foto 2: Kath. Friedhof Menden, Blick über das Glockenteichbachtal (Mitte) ins Hönnetal und weiter zum Balver Wald (hinten); hinten rechts der „Gelbe Morgen“;  Juli 2015

Von weit schweifenden Aussichten – für die es ja schließlich hier im Blog auch eine eigene Reihe gibt – kehren wir zurück in die „Niederungen“ des Bilderkreisels, nämlich auf die mittlere Werringser Str., von der aus man in die vom Oberlauf des Glockenteichbachs geformte Talmulde blickt. Die dortige Wohnstraße ist nach dem Bach benannt, Ob dem Glockenteich:

Ob dem Glockenteich von Werringser Str.

Foto 3: Ob dem Glockenteich von Werringser Str.; dahinter der Kapellenberg; Mai 2012

 

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Gegenpunkte 17: Wasserbehälter auf der Höhe – Klärwerkaustritt im Tal

Heute zeige ich in der Serie über in irgendeiner Form gegensätzliche Orte und Stellen auf dem Stadtgebiet Punkte der Wasserwirtschaft, also des vom Menschen gemachten „künstlichen“ Teil des Wasserkreislaufs.

In Menden gibt es mehrere Wasserbehälter (aber keine Wassertürme) auf Hügeln und Bergen, z. B. hier im Ortsteil Böingsen:

Wasserbehälter Böingsen

Foto 1: Wasserbehälter Böingsen bei Menden-Lendringsen (hinten, mit künstlichem Hügel); davor eine Gasleitungsanlage; September 2009

Wasserbehälter auf Erhebungen dienen v. a. der Aufrechterhaltung des notwendigen Drucks bei der Trinkwasserversorgung.

Am nächsten am Mendener Stadtkern gelegen ist der schon über 100 Jahre alte Wasserbehälter auf dem Kapellenberg, der hier sogar mit offener Tür zu sehen ist:

Wasserbehälter Kapellenberg; für Besucher geöffnet am Tag des 150. Jubiläums der Stadtwerke

Foto 2: Wasserbehälter Kapellenberg; für Besucher geöffnet am Tag des 150. Jubiläums der Stadtwerke; Juli 2011

Nachdem das zuvor aufbereitete Wasser die Haushalte und Betriebe wieder „gebraucht“ verlassen hat, geht es in die Kläranlage und von dort mehr oder weniger gereinigt zurück in den natürlichen Wasserkreislauf.

Das Wasser aus der Mendener Kläranlage läuft in die Ruhr als sog. Vorfluter ab.
Der Ablauf liegt in den Ruhrwiesen beim Mendener Ortsteil Bösperde:

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Foto 3: Ablauf der Mendener Kläranlage in die Ruhr (hinten) bei Menden-Bösperde; März 2013 (mit etwas Schnee)

Hier noch der nähere Blick durchs Gitter und aus der Gegenrichtung, d. h. vom Ufer, als Kleinfoto (durch Klicken zu vergrößern!):

Auslauf der Kläranlage in ein Rohr zur Ruhr, von vorne gesehen

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Auf Foto 3 sieht man zwar das Wasser aus der Kläranlage zum Fluss hin schießen, aber nicht, ob bzw. wo es im Fluss ankommt. Denn es läuft zunächst noch in ein Rohr, das es erst in Flussmitte verlässt:

Auslauf der Kläranlage mitten im Ruhrbett

Foto 5: Austritt des Wassers der Kläranlage Menden mitten im Ruhrbett; März 2013

Auf dem letzten Bild dieses Beitrags sehen wir die „Schäumspur“ des Kläranlagen-Wassers in der Ruhr zwischen Menden-Bösperde und Fröndenberg:

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Foto 5: Wasser“spur“ des Ablaufs der Kläranlage Menden in der Ruhr zwischen Menden-Bösperde  und Fröndenberg (rechts/hinten); März 2013

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